Nicolibri Tipps
Persönlicher Buchtipp von Nicole Bettermann:
“Einatmen. Ausatmen.” - Maxim Leo
Um ihre mangelnde Empathie in den Griff zu bekommen wird die Topmanagerin Marlene Buchholz zu einem Achtsamkeits-Coaching in ein Brandenburger Schloss geschickt. Doch der berühmte Coach Alex Grow steckt gerade selbst in einer tiefen Sinnkrise. Ob das gut gehen kann?
Ein Buch das sowohl Leichtigkeit bietet, als auch tiefer liegende Lebensthemen betrachtet.
Eine humorvolle Betrachtung der modernen Suche nach dem Lebenssinn und dem oft absurden Coaching-Business.
Persönlicher Buchtipp von Christina Henke:
Vollwertküche - Gesund. Einfach. Lecker” - Rita Bernardi
300 Rezepte laden zum Ausprobieren und Entdecken ein.
Ein Informationsteil gibt Hinweise zur vollwertigen Ernährung.
Ein tolles Buch, das Lust auf Kochen, Backen und Genießen macht.
Persönlicher Buchtipp von Judith Thiele:
“Moorland. Die Zwillinge” - Andreas Winkelmann
Dieser Thriller ist der erste Band einer neuen Reihe von Bestsellerautor Andreas Winkelmann.
Temporeich, fesselnd und spannend bis zum Ende. Ich freue mich schon auf weitere Bände
dieser Reihe.
Persönlicher Buchtipp von Andre Bahrs:
"Die Insel - einer kennt die ganze Wahrheit" - Ulf Kvensler
Wendungsreicher Psychothriller, der sehr unter die Haut geht.
Spannungsliteratur aus Gotland.
Persönlicher Buchtipp von Esther Stuckenbröker:
"Statt aus dem Fenster zu schauen" - Anna Katharina Scheidemantel
Sophie, eine junge Studentin sitzt fest in Studium, Praktikum und Erwartungen. Eines Tages bricht sie aus und kauft eine verfallene Hausruine in der ostdeutschen Provinz.
Mit Nichts in der Tasche fängt sie an, dem Haus dank Youtubevideos neues Leben einzuhauchen, trifft auf unerwartete Begegnungen und beginnt nach und nach, über sich hinaus zu wachsen.
Dieses Buch ist ein einziges Sommergeschenk. Man liest und spürt dabei das Flirren und die Sonne im verwilderten Garten und kriegt richtig Lust auf verrückte Abenteuer.
Eine inspirierende Lektüre für junge und alte LeserInnen, die manchmal am gleichen Punkt im Leben stehen wie Sophie: Was mache ich hier eigentlich? Und dann vielleicht einfach Mal einem Gefühl folgen...
Persönlicher Buchtipp von Doris Milius:
“Du musst meine Hand fester halten, Nr. 104”
Auch in ihrem 3. Roman beschäftigt sich Susanne Abel mit "heißen Eisen". Es geht um Gewalt in katholischen Kinderheimen, um sexuellen Missbrauch und welche Folgen die
Betroffenen davontragen. Susanne Abel erzählt ohne Sensationslust, aber doch so eindringlich, dass sie sich des Mitgefühls ihrer Leser sicher sein kann.
Die Waisenkinder Hardy und Margret begegnen sich im Kinderheim der "Armen Dienstmägde Jesu Christi"
Trotz des Altersunterschiedes werden die beiden einander eine Familie.
Ein Buch das mich schockiert und berührt hat.
Persönlicher Buchtipp von Kerstin Gebert:
“Das Signal” - Ursula Poznanski
Innenarchitektin Viola Decker erwacht im Krankenhaus. Sie hat beim Einsturz des noch nicht fertig renovierten Weinkellers ihres Mannes ein Bein verloren.
Gefesselt an das Erdgeschoss des noch nicht vollständig renovierte Hauses beginnt Sie misstrauisch zu werden:
Warum hat ihr Ehemann es nicht eilig, das Haus für sie sicherer zu machen?
Wieso hält er sich immer länger von ihr fern?
Und was stimmt mit der eingestellten Pflegerin nicht?
Viola verteilt GPS-Tracker an verschiedene Gegenstände und überwacht auch so ihren Mann Adam.
Was sie daraufhin entdeckt, offenbart immer mehr Widersprüche in seinen Erzählungen und lässt die Grenzen zwischen Fürsorge, Manipulation und Bedrohung endgültig verschwimmen.
Spannung pur am Puls der Zeit!
Persönlicher Buchtipp von Swetlana Schröder:
" Real Americans" - Rachel Khong
Ein kluger, emotionaler, vielseitiger und unterhaltsamer Familienroman, der viele wichtigen Themen, wie Genforschung, Migration, Klassenunterschiede beinhaltet und zum Nachdenken bringt. Eine große Leseempfehlung von mir!
Persönlicher Buchtipp von Tanja Busche:
“Life’s Too Short” - Abby Jimenez
Vanessas Leben wird von einem Moment auf den anderen komplett auf den Kopf gestellt, als sie plötzlich die Vormundschaft für das neugeborene Kind ihrer Schwester übernimmt. Die erfolgreiche YouTuberin, die sonst Reisevideos dreht und ein freies Leben führt, muss ihr gesamtes Leben neu organisieren. Auch bei ihrem Nachbarn Adrian verändert sich vieles: Seine Familie ist weggezogen, seine Freundin hat sich von ihm getrennt – und plötzlich ist da diese neue Nachbarin mit Baby.
Da Adrian als Anwalt nicht nur verantwortungsbewusst, sondern auch überraschend gut im Umgang mit Babys ist, unterstützt er Vanessa im Alltag. Mit der Zeit kommen sich die beiden näher. Doch Vanessa möchte sich eigentlich nicht auf eine Beziehung einlassen, denn über ihr schwebt die Angst vor einer erblichen Krankheit, die in ihrer Familie liegt. Sollte sie tatsächlich ausbrechen, könnte ihr nur noch wenig Lebenszeit bleiben.
Schon nach wenigen Seiten hat mich die Autorin wieder vollkommen überzeugt. Das Buch ist – wie man es von Abby Jimenez kennt – mit viel Humor geschrieben, sodass man immer wieder schmunzeln muss. Die Kapitel sind abwechselnd aus Vanessas und Adrians Perspektive erzählt, was mir sehr gut gefallen hat. Beide Hauptcharaktere waren mir sofort sympathisch: Vanessa ist direkt, schlagfertig und nimmt kein Blatt vor den Mund, während Adrian durch seine Hilfsbereitschaft und Ruhe überzeugt. Besonders angenehm fand ich, dass beide sehr reflektiert handeln, sodass es kaum unnötige Missverständnisse oder frustrierende Verhaltensweisen gibt.
Ein besonders schönes Detail sind die Kapitelüberschriften, die wie Clickbait-Titel formuliert sind – eine kreative Idee, die perfekt zu Vanessas Hintergrund als YouTuberin passt.
Wie in vielen Büchern von Abby Jimenez spielen auch hier ernstere Themen eine große Rolle. Die erbliche Krankheit in Vanessas Familie nimmt viel Raum ein und wird sensibel sowie verständlich dargestellt. Besonders gelungen ist, wie die Autorin zeigt, was eine solche Diagnose für Betroffene und Angehörige bedeutet – und gleichzeitig vermittelt, wie wichtig es ist, das Leben bewusst zu genießen und den Moment wertzuschätzen.
Ich liebe die Mischung aus Humor, Romantik und ernsten Themen in Abby Jimenez’ Büchern sehr. Life’s Too Short ist für mich eine klare Empfehlung.
Persönlicher Buchtipp von Elke Walter
“Sonnenaufgang Nr. 5” - Carsten Henn
Warmherzig und zugleich tiefgründig erzählte Geschichte mit zwei Hauptcharakteren, die gegensätzlicher nicht sein könnten, sowie sehr liebenswerten Nebenfiguren.
Es geht um Freundschaft, kleine Lügen, Verzeihen, echte Wahrheit und um die Erkenntnis, dass Erinnerungen so individuell wie unzuverlässig sind, weil man sich nicht an das Ereignis selbst, sondern jeweils immer an die vorherige Erinnerung erinnert.
Ein Roman, bei dem ich mich gefragt habe, wie ich mein eigenes Leben erzählen würde.
Persönlicher Buchtipp von Diane Berg:
"BRENNEN" - Daniel Donskoy
Ein atemlose Reise durch das Leben eines jungen Mannes, der nur eines will: sich lebendig fühlen.
„Brennen“ ist eine Geschichte voller Exzesse, skurriler Begegnungen, über Ländergrenzen , an den Rand von Abgründen – und immer wieder zurück zu den Sommern der Jugend in Tel Aviv, zu Tyler und einer Nacht, die alles veränderte.
In einer Sprache, die zugleich aufwühlt und tröstet, schreibt Daniel Donskoy über Aufbrüche, über den Rausch und die Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Ich habe laut gelacht – und im nächsten Moment trifft es einen mitten ins Herz. Ein sehr intensives Leseerlebnis!











